Experiment #1: nie wieder Shampoo! Teil 3 – die Leidensgeschichte meiner Haare

02Im dritten Teil der Experiment-Reihe „nie wieder Shampoo!“ geht es um den aktuellen Zustand meiner Haare und was sie alles schon durchgemacht haben.

Teil 1: warum shampoofrei?

Teil 2: okay kein Shampoo – und jetzt?

Teil 3: die Leidensgeschichte meiner Haare

Teil 4: Review der Savion Haarwaschseifen

Teil 5: meine Haarpflegeroutine


faerben

 

Als Kind hatte ich lockiges und sehr hell blondes, weiches Haar. Mit der Zeit wurde es leider immer dunkler und aschiger, was sicherlich viele von euch kennen, und verwandelte sich von einem wunderschönen Goldblond in ein graues Straßenköderblond. Mit dieser Haarfarbe war ich verständlicherweise nicht zufrieden und fing bereits mit vierzehn an, mir meine Haare braun zu tönen.

Mit 15 wollte ich unbedingt wieder hellblonde Haare haben und nach zwei missglückten Versuchen zuhause, lies ich sie beim Friseur bleichen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Haare danach sofort trockener waren, aber die Tonnen Kuren mit Silikonen haben geholfen zu verdrängen, wie schlecht Blondieren ist. Nachgefärbt habe ich alle acht Wochen zuhause mit einem Färbemittel von Rossmann und das nur am Ansatz, damit die Längen nicht zusätzlich belastet werden.

Blondiert habe ich meine Haare fast ganze vier Jahre, was wirklich unglaublich ist. So schlimm sahen meine Haare dafür aber gar nicht aus, allerdings hat es sie sehr mitgenommen und meiner Gesundheit sicherlich auch nicht gutgetan, wenn ich an die Chemie denke, die meiner Kopfhaut ständig ausgesetzt war. Gemerkt habe ich, wie trocken meine Haare geworden sind, wie platt und ohne Volumen sie sind. Also das Blondieren war definitiv das Schlimmste, was ich meinen Haaren angetan habe.

 

stylen

In Sachen Styling war ich recht vernünftig und habe sehr selten geglättet, obwohl mir dieser Look sehr gut gefällt. Das Ganze wäre bei meinen Haaren auch eine längere Prozedur gewesen. Geföhnt habe ich meine Haare nie, außer in seltenen Ausnahmefällen. Meine Locken sehen einfach am schönsten aus, wenn sie an der Luft 4 Stunden trocknen können. In dieser Hinsicht blieben sie also etwas verschont.

Ich weiß noch, dass ich irgendwann immer diese Linie in meinen Haaren hatte, eine sogenannte „Bruchlinie“, wie ich jetzt weiß. Das kam von den viel zu eng gebundenen und mit Metall versehenen Haargummis, die meinem Haar absolut nicht gut getan haben.

Ansonsten habe ich im Bereich Styling nicht allzu verrückte Sachen angestellt und habe versucht, meine Haare zu schonen.

waschen

Wirklich oft gewaschen habe ich meine Haare nicht, vielleicht alle 2-3 Tage. Vor der Pubertät teilweise sogar nur einmal die Woche. Dabei habe ich ganz gewöhnliches Shampoo verwendet, die Marke und die Inhaltsstoffe waren mir völlig egal, beziehungsweise habe ich mich einfach nicht damit beschäftigt. Haarkuren und Spülungen hab ich mir vermutlich seit dem Blondieren nur so in die Haare geklatscht, so dass ich irgendwann sogar „überpflegte“ Haare hatte und endlich anfing, gelegentlich Reinigunsshampoos zu verwenden.

Vor gut einem Jahr bin ich dann auf silikonfreie Haarpflege und den TangleTeezer umgestiegen, habe Kuren mit Olivenöl und andere Alternativen ausprobiert. Eine Veränderung musste her, denn ich wollte endlich lange und gesunde Haare.

schneiden

Früher bin ich relativ regelmäßig zum Friseur gegangen, um mir meine Spitzen schneiden zu lassen. Zeitweise hatte ich trotz meiner wilden Lockenmähne sogar einen Pony, was absolut verboten aussah. Irgendwann ließ ich mir dann die Spitzen einfach daheim von meiner Mama schneiden und das sehr selten, denn ich wollte doch lange Haare. Ich hatte auch irgendwann sehr lange Haare, allerdings mit unglaublich dünnen Spitzen.

Zu meinen Jugendsünden gehört sicherlich, dass ich mir jahrelang die Haare gebürstet habe, obwohl sie das total strohig, aufgebauscht und ach einfach fürchterlich aussehen lässt. Menschen mit Naturlocken können das sicherlich nachvollziehen. Gebürstet habe ich meine Haare auch eher unsanft mit weniger hochwertigen Bürsten und Kämmen.

 

Wie ihr seht, habe ich so einiges falsch gemacht beziehungsweise nicht hinterfragt. In Teil 5 verrate ich euch, was ich heute alles anders mache und das ist eine ganze Menge! Also seid gespannt auf meine Haarpflegeroutine.

signatur

 

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3 Gedanken zu “Experiment #1: nie wieder Shampoo! Teil 3 – die Leidensgeschichte meiner Haare

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